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Tradition trifft Innovation - Candulor Prothetik Day am 5. Mai 2012 in Friedrichshafen

Zum 7. Mal organisiert die Firma Candulor den Prothetik Event. In diesem Jahr findet die Veranstaltung im Dornier Museum in Friedrichshafen (DE) statt.

Seien Sie dabei, wenn unsere Referenten Ihnen ihre Lieblingsthemen näher bringen. Wir freuen uns schon heute, Sie als unseren Gast begrüssen zu dürfen. Melden Sie sich an und erleben Sie Innovation und Faszination auf dem Gebiet der Prothetik im stilvollen Ambiente der Geschichte von Luft- und Raumfahrt.

Freuen Sie sich auf folgende Vorträge:

Okklusion und Haltung – eine Geschichte über Mythen und Möglichkeiten

In der ganzheitlich orientierten Zahnheilkunde werden vielfältige Wechselwirkungen zwischen der Okklusion und der Körperhaltung postuliert. Die zugrundeliegenden Erklärungsmodelle berücksichtigen jedoch in der Regel nur unzureichend die aktuellen Erkenntnisse über die komplexen Mechanismen menschlicher motorischer Kontrollstrategien. Dies führt nicht selten zu einem falschen Verständnis der Funktion des craniomandibulären Systems.

Unabhängig von dieser kontroversen Diskussion berichten Patienten über ganzkörperliche Therapieerfolge und Sportler von leistungssteigernden Effekten durch die Anwendung von Okklusionsschienen.

Die Arbeitsgruppe für Biomechanik und orale Physiologie des Universitätsklinikums Heidelberg befasst sich seit mehreren Jahren mit der systematischen Untersuchung orofazialer motorischer Aktivierungszustände und deren Wirkung auf den menschlichen Körper. Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand des Wissens und einen Einblick in die faszinierende Welt des craniomandibulären Systems und der menschlichen Haltungskontrolle.

ZTM/ZA Daniel Hellmann
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik,
Universitätsklinikum Heidelberg


Komfortzone für die Zähne

Eine Strategie zur Herstellung patientenindividueller Kauflächen bei zahn –und implantatgetragenen Restaurationen.

In seinem Vortrag geht Herr ZTM Bruno Jahn auf folgende Themenbereiche besonders ein:

  • Die Schwächen der Front-Eckzahn geführten Okklusion im Praxisalltag.
  • Die Auswirkungen der Modellage auf die Oberflächenmorphologie der Zähne.
  • Wie erhalte ich einfache patientenindividuelle Funktionsdaten.
  • Vor- und Nachteile von Protrusions- und Lateralregistraten gegenüber instrumentell ermittelten Daten.
  • Die praktische Bedeutung der dynamischen- und der statischen Okklusion.
  • An welchen Stellen darf der Zahnarzt korrigieren?
  • Patientenfälle aus dem Laboralltag.

ZTM Bruno Jahn
50226 Frechen


"Ganzheitliche AlterszahnMedizin"

Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland steigt. Dieser Trend hat Einfluss auf die vielbesprochene demographische Entwicklung in unserem Lande und neben erfreulichen leider auch unerfreuliche Auswirkungen auf die Betroffenen. Viel zu viele Menschen erleben die Phase des Alters durch Krankheiten erheblich beeinträchtigt. Gut die Hälfte derer, die das neunzigste Lebensjahr erreichen, ist schließlich sogar pflegebedürftig! Nicht zuletzt um die Mundgesundheit ist es in dieser Lebensphase überwiegend schlecht bestellt, wobei die Probleme nicht allein Folge von Karies und Parodontitis sind!

Diskutiert werden Merkmale  und Möglichkeiten ganzheitlicher ZahnMedizin, die einerseits Gesundheit zukünftig bis ins hohe Alter fördern und andererseits die Mundgesundheit der alten Menschen heute verbessern soll.

Dr. Holger Gloerfeld
Universität Marburg
www.med.uni-marburg.de


Durch Teamarbeit zur erfolgreichen Totalprothese

Hand in Hand mit Patient, Behandler und Techniker erläutert das Referententeam schrittweise den Weg zur erfolgreichen Totalprothese im Praxisalltag. Eine strukturierte Vorgehensweise, Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen und genaues Beobachten sind die Grundbausteine dieses Konzeptes. Anhand von Fallbeispielen werden die Schwerpunkte und Problematik der Totalprothetik im zahnmedizinischen und zahntechnischen Bereich erläutert und den Zuhörern näher gebracht.

Dr. Andi Schick, Freiburg
ZTM Bernd May, Bad Kissingen
www.zahnmanufaktur-kg.de


Digitale Prothetik
Wo stehen wir? Was kommt noch?

Der Vortrag gibt einen Überblick über die gängigsten digitalen Systeme am Markt.
Was leisten diese Systeme?
Für welche Bereiche kann man sie sinnvoll einsetzen?
Welche Entwicklungen sind noch zu erwarten?

Antworten auf diese und weitere Fragen gibt ZTM Björn Maier. Sehen Sie Fallbeispiele aus der Praxis, die mit Hilfe moderner CAD/CAM Technologie umgesetzt wurden. Sehen Sie, Welche Vor- und Nachteile die neuen Technologien mit sich bringen und welche Tipps und Erfahrungen bereits weitergegeben werden können.

Besonders interessant wird der Blick in die Zukunft. Welche neuen Technologien und Einsatzbereiche sind noch zu erwarten?
Kurzum: Für alle, die wissen wollen, wo die CAD/CAM Reise hingeht.

ZTM Björn Maier
Lauingen


Alternative Prothesenbasiskunststoffe für Allergiker, Phobiker, Ästheten und Mikrostomie-Patienten

Es gibt genügend Fälle, bei denen der Ruf nach „Alternativkunststoffen“ als Prothesenbasis aufkommt. Sei es bei echten oder vermuteten Allergikern, bei Material-Phobikern oder auch bei Menschen, die wegen verschiedener Erkrankungen unter einer Mikrostomie leiden. Der Markt bietet genügend „Sonderkunststoffe“ mit entsprechenden Werbeprospekten. Wer aber klare Informationen über Inhaltsstoffe und Eigenschaften dieser Materialien benötigt, hat sowohl beim Hersteller als auch in der Fachliteratur eine schwierige Suche vor sich. Im Vortrag werden die derzeit verwendbaren Materialgruppen mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt. Ein Extrakapitel ist den derzeit wieder en vogue zu sein scheinenden Polyamiden und ihrer Einsatzmöglichkeit gewidmet.

Dr. med. Felix Blankenstein
Charité Berlin


Weitergehende Informationen finden Sie im PDF zum Download

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